Kunst und Kultur

Viel Vergnügen mit unserer Heidjer-Kultur

Ein wenig Kultur gefällig im Urlaub? Gerne! Wir halten ein schönes Programm für Sie bereit.

Camp Reinsehlen

Unscheinbar und doch so vielfältig - mit wechselhafter Geschichte und spannender Gegenwart

Grüne Wiese so weit das Auge reicht. Heide? Wenig. Macht aber nichts hier im Camp Reinsehlen

Die etwa 100 Hektar große und nahezu baumfreie Fläche gilt heute als geschütztes Gebiet und ist die größte zusammenhängende Sandmagerrasenfläche in Niedersachsen. Doch das war nicht immer so. Das Camp Reinsehlen hat eine lange und überaus wechselhafte Vergangenheit.

Allzu viel Historischen wollen wir Ihnen an dieser Stelle gar nicht zumuten, doch es ist einfach zu interessant und spannend, deshalb ein kurzer Ausschnitt:

Angefangen hat alles 1938, als die deutsche Luftwaffe im Zuge der Wiederaufrüstung der deutschen Wehrmacht nach dem Ersten Weltkrieg hier einen Fliegerhorst (Deckname Posemuckel) errichtete.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das Camp den britischen Streitkräften übergeben, die es von 1946 bis 1949 als Flüchtlingslager für deutsche Flüchtlinge aus den Ostgebieten, speziell aus Schlesien, nutzten. Für diese Zwecke wurden extra ein Krankenhaus sowie eine Schule errichtet. Mit über 1.500 Personen war Reinsehlen eines der größten Flüchtlingslager Norddeutschlands.

Ab 1950 wurde es laut im Camp Reinsehlen. Britische und kanadische Truppen führten hier sowie in der angrenzenden Osterheide, heute Naturschutzgebeit, Panzerübungen durch. Ehemals grüne Flächen verwandelten sich schnell in karge Sandwüsten. Außerdem entstanden Gebäude der militärischen Nutzung, wie etwas eine Panzerwaschanlage, Wartungshallen für die Kettenfahrzeuge, ein Offizierskasino und mehr.
Schauen Sie sich bei Ihrer Tour durch das Camp ruhig genauer um, vielleicht entdecken Sie noch das eine oder andere Relikt aus dieser Zeit.
Die prägnanten Nissenhütten wurden allerdings gänzlich entfernt. Lediglich im Freilichtmuseum Kiekeberg können Sie eine noch originalerhaltene Nissenhütte besuchen.

Nach dieser stürmischen Zeit und dem Abzug der Truppen wurde es in den neunziger Jahren friedlich im Camp Reinsehlen.
Oder hätten Sie gedacht, dass Seine Heiligkeit der Dalai Lama persönlich einmal in das beschauliche Schneverdingen kommen würde? Hierher, auf ausgerechnet diesen Flecken Erde, der kurz zuvor noch militärisch genutzt wurde. Dass hier eine riesige Zeltstadt für 10.000 Menschen aus aller Welt errichtet würde und dass der Dalai Lama eine ganze Woche lang zu Buddhisten und Gläubigen jeder Coleur sprechen würde. Sehen Sie, haben wir auch nicht. Aber wir waren dabei und es war unglaublich.

Tja, und heute? Heute ist das Camp Reinsehlen ein ruhiger und besinnlicher Ort. Ein Ort zum Durchatmen und Seele baumeln lassen, zum Spazieren gehen und Fahrrad fahren. Ein Ort für Kunst und Außergewöhnliches.
Aber auch ein Ort für Adrenalinkicks in luftiger Höhe.

Das alles passt nicht zusammen? Doch, doch, keine Sorge. Die Magerrasenflächen verströmen eine ganz besondere Idylle und bieten einen idealen Lebensraum für ihre spezialisierte Tier- und Pflanzenwelt.
Die Knickpyramide, die Lattenmenschen, das Lavendellabyrinth, die Flimmerwand und nicht zu vergessen - auch nicht zu übersehen - die besonderen weißen Bänke, sogenannte modified social benches, geben gemeinsam mit der Kletteranlage Höhenwegarena ein wunderbares Gesamtbild ab.
Auch hier, in der ehemaligen Panzerwaschanlage, verbinden sich Altes und Neues hervorragend. Außerdem haben Sie von der 30 Meter hohen Anlage einen fantastischen Blick über die weite Landschaft.

Sogar der Naturschutz hat hier ganz offiziell ein Quartier gefunden: Die Alfred-Toepfer-Akademie für Naturschutz unterhält im ehemaligen Offizierskasino mehrere Veranstaltungs- und Seminarräume für Teilnehmer aus aller Herren Länder.

Falls Sie übrigens mehr über das Camp Reinsehlen erfahren möchten, erfahren Sie nicht nur auf den Informationstafeln am Wegesrand Interessantes über die Flora, Fauna und Geschichte. Begleiten Sie doch einmal unsere zertifizierten Gästeführer auf einer geführten Tour. Egal, ob in der öffentlichen Gruppe oder ganz individuell und privat.

Eine-Welt-Kirche

Lichtdurchflutet, modern, außergewöhnlich. Beschreiben diese Attribute in der Regel Glaubenshäuser? Ja, in Schneverdingen schon.

Mit der Eine-Welt-Kirche hat nicht nur die Schneverdinger Markusgemeinde ein Gotteshaus erhalten, sie war auch Projekt und Bestandteil der Weltausstellung EXPO 2000.
Besonders ist vor Allem ihre Bauweise: In einer Brettstapelausweise ist die Eine-Welt-Kirche fast ausschließlich aus Holz heimischer Wälder errichtet worden. Noch dazu wurde sie über einen bereits vorhandenen Spazierweg auf dem Gelände „hinweggeplant“. Den Weg gibt es noch immer und die Kirche steht hier, als wäre es nie anders gewesen. Ein friedliches Miteinander, so wie es doch eigentlich in allen Lebensbereichen wünschenswert ist.

Ein absoluter Hingucker ist auch der Eine-Erde-Altar, das Herzstück der Kirche. In Form eines Flügeltriptychons erinnert er mit seinen geöffneten Flügeln an ein Kreuz. Im Eine-Erde-Altar finden bis zu 7.000 Erdproben in transparenten Büchern einen Platz. Erden aus Schneverdingen und der Umgebung platzieren sich neben Erden aus allen Teilen der Welt und drücken so die Zusammengehörigkeit und das Gemeinschaftsgefühl der Gemeinde aus.

Sie sind herzlich eingeladen, immer sonntags um 11:00 Uhr den evangelisch-lutherischen Gottesdienst in der Eine-Welt-Kirche zu besuchen.

Heimatmuseum "De Theeshof"

Alte Eichen, Kopfsteinpflaster, Fachwerk, Idylle pur.
Auf der wunderschönen Hofanlage des Theeshofs scheint die Zeit stehen geblieben zu sein.

Mit ganz viel Herzblut betreibt der Heimatbund Schneverdingen e. V. hier ein hübsches, kleines Heimatmuseum.
Neben dem Hauptgebäude, einem typischen niedersächsischen Zweiständerhaus, finden Sie auf dem Museumsgelände noch weitere, ursprünglich erhaltene Nebengebäude. Spazieren Sie durch die Räumlichkeiten. Betrachten Sie in Ruhe die verschiedenen Ausstellungen über das ländliche und bäuerliche Leben und Arbeiten in den Jahren 1850 bis 1950. Im Frido-Witte-Haus, dem ehemaligen „Häuslingshaus“ ist dem in Schneverdingen geborenen Maler und Grafiker eine Dauerausstellung gewidmet.

Lassen Sie sich auf gar keinen Fall einen Besuch in dem kleinen, feinen Bauerngarten entgehen. Er ist ein echte Perle auf dem Theeshof, wenn auch leicht versteckt.

Gepflegt und betreut wird das Anwesen von den ehrenamtlichen und freiwilligen Mitgliedern des Heimatbundes. Bei zahlreichen Veranstaltungen und Festen, speziell in den Sommermonaten, erfüllen viele fleißige Hände den Hof und auch die alten Geräte mit Leben.
Lassen Sie sich nicht lange locken, wenn der köstliche Duft von frisch gebackenem Brot und Butterkuchen über den Hof zieht, vor Ort gebacken im alten Backhaus. Genießen Sie einen lauen Sommerabend beim traditionellen Schmalzbrotabend oder schauen Sie den Damen der Spinnrunde über die Schulter, wenn sie an ihren Spinnrädern sitzen und Wolle verarbeiten.

Es gibt so vieles zu sehen und zu erleben auf dem Theeshof. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen dabei!

Pult- und Federkielmuseum

Schulunterricht mit Tintenfässern auf den Schreibpulten, Schiefertafeln und Rohrstöcken. Sind Ihnen diese Utensilien noch vertraut aus Ihrer eigenen Schulzeit oder kennen Sie all das nur aus Erzählungen?
Der Heimatbund Schneverdingen e. V. frischt ihr Gedächtnis gerne auf und zeigt Ihnen, wie es damals in der Schule so zuging.

Im liebevoll gestalteten Pult- und Federkielmuseum im Heidedorf Insel wird die Geschichte wieder lebendig. Das historische Klassenzimmer mit seinem alten Torfofen ist Schauplatz für eine Schulstunde, wie Sie sie vermutlich schon lange nicht mehr oder gar noch nie erlebt haben. Doch keine Sorge, hier geht es nicht nur streng zu.
In den zahlreichen Schränken, Regalen und Vitrinen sehen Sie alte Schulranzen, Arbeiten aus dem Werk- und Handarbeitsunterricht, Globen, Schultüten, Zeugnisse, Arbeitshefte und Vieles mehr. Erkennen Sie Parallelen zu Ihrer eigenen Vergangenheit?

Sie sind herzlich eingeladen, einen Moment einzutauchen in diese vergangene Zeit. Wir wünschen Ihnen eine gute Reise.

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